Sie stehen vor der Herausforderung, Ihre Seminare, die Sie bisher als Präsenzveranstaltungen abgehalten haben, zusätzlich auch in Online-Formaten anbieten zu müssen?

Sie fragen sich, wie eine Einbindung der Teilnehmer*innen auch online gelingen kann?

Sie möchten jedoch keinen faden Folienvortrag abhalten, sondern möchten Ihre Teillnehmer*innen begeistern?

Holen Sie sich hier 10 Tipps, wie Sie Farbe in Ihre Online-Formate bringen können.

Tipp 1: Stellen Sie die richtigen Fragen

  • Wer ist meine Zielgruppe?
  • Wie groß ist meine Zielgruppe?
  • Was soll der Nutzen für die Gruppe sein?
  • Wie lange soll die Veranstaltung dauern?

Wie im Präsenzseminar sind diese Fragen auch für Online-Formate zuallerst zu beantworten, erst danach ist es überhaupt möglich, in die detaillierte Planung der Online-Veranstaltung zu gehen. Klären Sie diese Rahmenbedingungen mit Ihrem Auftraggeber, bevor Sie starten und wählen Sie dann das passende Format.

Tipp 2: Wählen Sie das passende Format

Hier eine kurze Begriffsklärung:

Live-Onlineseminar: Sie halten das Seminar live und haben so die Möglichkeit, die Teilnehmer*innen aktiv einzubinden und mit diesen in Austausch zu treten. Holen Sie sich das Einverständnis der Teilnehmer*innen zur Aufzeichnung des Seminars und bieten Sie so einen Zusatznutzen: Diese können das Seminar so oft anschauen, wie sie wollen und die Inhalte wiederholen und vertiefen.

Sehr praktisch, finde ich!

Webinar: sozusagen ein Angebot aus der Konserve. Sie nehmen das Seminar auf und lassen es vollautomatisiert ablaufen. Die Teilnehmer*innen sind eher passive Konsumenten. Ein solches Angebot können Sie wählen, um Ihre Leistungen darzustellen und Interesse für Ihre Angebote zu wecken.

Tipp 3: Finden Sie die richtigen Tools

Abhängig von der Gruppengröße, der Art der Veranstaltung wählen Sie die passende Software. Das Angebot an Webinar- und Meetingsoftware ist groß.

Um die Teilnehmer*innen aktiv in das Online-Seminar einbinden zu können, sind aus meiner Sicht folgende Tools unbedingt notwendig:

Breakout-Rooms für Partnerübungen und Gruppenarbeiten, ein Whiteboard, damit alle Teilnehmer*innen gleichzeitig arbeiten können. Mittels Screensharingfunktion können die Teilnehmer*innen den eigenen Bildschirm teilen und zum Beispiel Ergebnisse aus Gruppenarbeiten präsentieren.

Schaffen Sie durch das Nutzen einer Lernplattform die perfekte Lernumgebung: Die Teilnehmer*innen können bereits vor dem Seminar die Unterlagen herunterladen, sich auf das Seminar vorbereiten oder während des Online-Seminars in ein Selbstlernphasen gehen (alleine oder in der Gruppe).

Umfragetools, so dass Sie gleich Abfragen erstellen und präsentieren können, finde ich auch sehr praktisch.

Sollten Ihnen solche Tools nicht zur Verfügung stehen, kreieren Sie einen Plan B für sich. So könnten Sie an Stelle von Breakout-Rooms die Teilnehmer*innen in normale Telefonmeetings schicken.

Tipp 4: Schreiben Sie ein Drehbuch

Das ist vor allem für Online-Neulinge sehr hilfreich. Notieren Sie in eine Exceltabelle für jede Phase des Seminars: Thema, Lernziel, Methode, TN-Aktivierung, Material usw.

Mir hat dieses Drehbuch in der Konzeption der Seminare und auch Leitfaden während der ersten Webinare sehr geholfen.

Tipp: Drucken Sie da Drehbuch im A3 Format aus und legen Sie es als „Schummelzettel“ gut sichtbar vor sich auf den Schreibtisch.

Tipp 5: Das Um und Auf für gelungene Seminare: Die Aktivierung der Teilnehmer*innen

Nichts ist fader als ein Webinar, das nur aus einem Folienvortrag besteht. Ich garantiere Ihnen, dass Ihre Teilnehmer*innen ganz schnell wegkippen und aus dem Webinar raus sind.

Das große Geheimnis bei digitalen Seminaren ist die Einbindung  und Aktivierung der Teilnehmer*innen.

Stellen Sie immer wieder Fragen, welche per Video oder im Chat beantwortet werden können. Lassen Sie auch immer wieder Fragen stellen, geben Sie Raum für Austausch in Partnerübungen/ Gruppen.

Nutzen Sie das Arbeiten mit kollaborativen Tools und lassen Sie zum Beispiel ERgebnisse aus einer Gruppenarbeit mittels Screensharing präsentieren.

Tipp 6: Der Medienmix als Schlüssel zum Erfolg

Wechseln Sie ganz bewusst zwischen Folienpräsentation, Gruppengesprächen, Moderatorenansicht hin und her. Ein monotoner Folienvortrag wirkt rasch statisch und ermüdend.

Blenden Sie immer wieder alle Teilnehmer*innen ein, denn wir sind soziale Wesen und brauchen Blickkontakt und Gespräch. Greifen Sie auf das gute alte analoge Flipchart zurück, fassen Sie Gruppenergebnisse „händisch“ am Flipchart zusammen usw.

Der Mix von digitalen und analogen Tools lässt Ihr Seminar lebendig werden und steigert den Lernerfolg bei Ihren Teilnehmer*innen.

Tipp: Moderationskarten, Wachsmalstifte, Requisiten lassen sich auch wunderbar in Online-Trainings einsetzen.

Tipp 7: Planen Sie Pausen ein

Bauen Sie  regelmäßige Pausen ein. Abhängig von Format und Dauer sollten alle 90 Minuten Pausen gemacht werden. Ermuntern Sie Ihre Teilnehmer*innen dazu, in den Pausen ganz bewusst aufzustehen, den Bildschirmplatz zu verlassen und Körper und Geist durchzulüften.

Energizer zwischendurch halten Sie und Ihre Gruppe fit!

Tipp 8: Selbstmanagement

Bringen Sie sich vor jedem Onlineseminar in einen guten mentalen Zustand.

Zielsatz, Visualisierung, Entspannungsübung: Wählen Sie die für Sie passende Werkzeug  und starten Sie in einer guten mentalen Verfassung in das Seminar.

Stellen Sie einen Krug mit Wasser auf den Tisch, legen Sie Unterlagen und Requisiten in Griffweite ab und los geht´s.

Tipp 9: Kreieren Sie den perfekten Methodenmix

Die gute Nachricht: Beinahe alle der Methoden, die im Präsenzseminar erfolgreich eingesetzt werden, funktionieren auch in Online-Formaten.

Ein wenig Mut und eine Portion Kreativität – dann steht einem bunten und lebendigen Online-Seminar  nichts mehr im Wege!

Aktivieren und überraschen Sie Ihre Teilnehmer*innen mit den passenden Methoden in jeder Seminarphase, bauen Sie Energizer für zwischendurch ein und  bringen Sie so Schwung in Ihr Seminar.

Tipp 10: Bereiten Sie Ihr Seminar nach

Was ist gut gelaufen?

Was kann ich verbessern?

Habe ich die Teilnehmer*innen ausreichend altiviert?

Wie evaluiere ich den Lernerfolg?

Stellen Sie sich nach jedem Ihrer Seminare diese Fragen und geben Sie sich selbst die Chance zu lernen und immer besser zu werden.

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