In 5 Schritten zum erfolgreichen Schulungskonzept

Mitarbeiterschulungen missfallen vielen. Mitarbeiter haben oft das Gefühl, Wiederholungen ohne erkennbaren Mehrwert zu durchlaufen – ein in manchen Fällen berechtigter Kritikpunkt. Mit neuen Schulungskonzepten lässt sich dieser Umstand ändern. Individuell auf Ihr Unternehmen zugeschnitten, generieren Sie damit einen echten Mehrwert. Als Hilfestellung erfahren Sie im Folgenden, wie Sie in 5 Schritten Ihr eigenes Schulungskonzept kreieren.

Das Konzept Mitarbeiterschulung

Mitarbeiterschulungen bilden einen wichtigen Teil betriebsinterner Weiterbildung. Sie berichten von aktuellen Branchentrends und liefern Ansätze für neue Arbeitskonzepte. Zudem ermöglichen sie Probleme offen zu legen und passende Problemlösungsstrategien zu entwickeln. Zu einer guten Schulung zählt neben der gründlichen Vorbereitung und Durchführung eine präzise Nachbereitung. Neben hoch-qualifizierten Trainern und dem gewählten Zeitpunkt kommt es auf das individuelle Konzept der Mitarbeiterschulung an.

5 Schritte für ein passendes Konzept

Schritt 1: Legen Sie fest, welche Ziele Sie erreichen möchten

Jedes Unternehmen unterscheidet sich bezüglich seiner Zielsetzungen. Diese ergeben sich aus dessen Erfolg sowie seiner Struktur und anhand der Mitarbeiter. Dementsprechend fallen mögliche Probleme strukturell, finanziell oder auf personaler Ebene aus. Deshalb steht am Anfang jedes Schulungskonzepts die Analyse des Istzustands. Daraus resultieren die Ziele, welche ein Unternehmen verfolgt. Wünschen Sie sich beispielsweise eine bestimmte Umsatzsteigerung in einem festgesteckten Zeitrahmen? Möchten Sie sich personell verändern? Suchen Sie nach Strategien, um Arbeitsprozesse zu optimieren? Formulieren Sie die Ziele, die Ihr Unternehmen aktuell verfolgt. Daraus ergeben sich die Themen, die für Ihr Schulungskonzept relevant sind.

Schritt 2: Erstellen Sie einen Jahresplan

Mitarbeiterschulungen sind keine gelegentliche Veranstaltung. Sie bilden einen festen Bestandteil innerhalb des Jahresablaufs eines Unternehmens. Das erfordert einen Jahresplan, um sie, in Abstimmung zu anderen Vorgängen, zu organisieren. Hier gilt es, die zuvor festgelegten Ziele heranzuziehen. Wie viele Schulungen sind für diese in welchem Umfang erforderlich? Über welches Budget für Weiterbildungsmaßnahmen verfügen Sie von Unternehmensseite aus?

Schritt 3: Definieren Sie ein klares Budget

Um an einem Schulungskonzept zu arbeiten, müssen Sie wissen, womit Sie arbeiten können. Ohne ein klares Budget lässt sich weder effizient planen noch ein Konzept umsetzen. Erstellen Sie eine Übersicht über das, was Sie für die Schulung benötigen. Daraus lässt sich das Budget ableiten. Um Kosten zu reduzieren lohnt es sich die Schulung als Inhouse-Seminar zu buchen. Das spart Anfahrts- und Unterbringungskosten. Zudem folgen diese Seminare Ihrem individuell vorgegebenen Konzept.

Schritt 4: Ermitteln Sie den Bedarf der Mitarbeiter

Dieser Punkt hängt eng mit der Formulierung der Ziele zusammen. Ergründen Sie für Ihr Konzept zur Mitarbeiterschulung, was sich Mitarbeiter von der Weiterbildung erhoffen. Geben Sie Ihnen die Gelegenheit, Wünsche zu formulieren und Probleme zur Sprache zu bringen. Dafür lassen sich verschiedene Mittel wie Gespräche oder Umfragen nutzen. Nur Transparenz in diesem Punkt sichert Ihnen den nachhaltigen Erfolg Ihrer Mitarbeiterschulungen. Die Bedarfsermittlung hilft Ihnen auch, die Ziele Ihres Unternehmens im Hinblick auf einzelne Abteilungen oder Teams zu spezifizieren.

Schritt 5: Planen Sie die Schulungstermine für die Mitarbeiter

Die Terminplanung für die Mitarbeiter im Schulungskonzept hängt von den zeitlichen Betriebsabläufen ab. Je nachdem, ob es beispielsweise Gleitzeit, Schichtarbeit oder eine andere Regelung gibt, kalkulieren Sie diese mit ein. Erstellen Sie eine festgesetzte Terminplanung in Abstimmung mit dem Jahresplan. Händigen Sie diese an die Mitarbeiter aus. So können sie sich auf die Schulungen einstellen und laufende Arbeitsprozesse darauf abstimmen.

Wie Sie Ihr Schulungskonzept in der Folge überzeugend gegenüber Ihrem Vorgesetzten präsentieren, erfahren Sie in diesem Blogbeitrag.

2018-08-13T12:41:13+00:00

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